Ausbau von Google-Datencenter in Chile steht im Zusammenhang mit Austrocknung von Feuchtgebieten und Protesten der Gemeinden

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Das Quilicura-Datencenter von Google und weitere Serveranlagen in Santiago stehen in der Kritik wegen hoher Wasserentnahmen, die Aktivisten zufolge zur Austrocknung lokaler Feuchtgebiete im Verlauf einer 15-jährigen Mega‑Dürre beigetragen haben. Berichte und Aktivisten nennen undurchsichtige Entnahmedaten und einen hohen kumulativen Wasserverbrauch durch Betreiber von Datencentern, während Google angibt, sein Standort Quilicura habe 2024 rund 461 Millionen Liter verbraucht und auf Ausgleichsmaßnahmen verweist. Expertinnen und Experten warnen, dass die Konzentration von Datencentern die lokale Wasserknappheit verschärfen und den Strombedarf erhöhen könne, und fordern strengere Regulierung sowie Verlagerung neuer Anlagen in wasserreichere Regionen im Süden Chiles.

Quelle: Parqet-News

Feed-Zeitpunkt: 2026-05-26T13:00:51.000Z


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