[PROJEKT: MACLEAR] KW 23/2026: Der Start

Einleitung: Das nächste P2P-Projekt

Wer meine Monefit-Serie verfolgt hat, weiß: Ich habe aktuell einen kleinen Narren an P2P-Plattformen gefressen.

Nachdem ich bei Monefit meine ersten Erfahrungen gesammelt habe, wollte ich mir eine zweite Plattform genauer ansehen. Diesmal sollte es allerdings etwas aktiver werden. Weniger „Geld einzahlen und zuschauen“, sondern mehr Projekte vergleichen, Laufzeiten checken und selbst Entscheidungen treffen.

Meine Wahl fiel auf Maclear.

Gestartet habe ich am 06. Juni 2026 in KW 23. Eigentlich wollte ich mir die Plattform nur kurz anschauen: registrieren, etwas herumklicken, später weitermachen.

Nun ja. Ein paar Tage später hatte ich bereits mehrere Projekte im Portfolio und war auf dem Sekundärmarkt unterwegs. Finanzielle Disziplin ist eben ein schönes Konzept – in der Realität aber erstaunlich flexibel.

Wer oder was ist Maclear?

Maclear ist eine Schweizer Crowdlending-Plattform. Hier investiert man nicht in einen anonymen Kreditpool, sondern wählt einzelne Projekte aus und finanziert damit Unternehmenskredite.

Für mich ist das ein spannender Gegensatz zu Monefit: Dort wirkt es eher wie ein verzinstes Konto, bei Maclear fühlt sich alles viel „investiger“ an.

Maclear bietet neben dem Primärmarkt auch einen Sekundärmarkt. Dort werden bestehende Kreditanteile gehandelt. Damit kann man – je nach Angebot – Projekte mit Rabatt einsammeln oder gezielt nach bestimmten Laufzeiten suchen.

Wichtig: Auch bei Maclear gilt die ganz klassische Wahrheit: Hohe Renditen sehen gut aus, Risiken verschwinden dadurch aber nicht von alleine. Es gibt keine Einlagensicherung, und Ausfälle sind theoretisch jederzeit möglich.

Registrierung und erster Eindruck

Die Registrierung ging flott, die Verifizierung war unkompliziert. Kurz danach konnte ich loslegen.

Was mir sofort gefallen hat: Das Dashboard ist modern und übersichtlich. Man sieht recht schnell, was man hat, wie die Verteilung aussieht und was als Nächstes passiert. Das Ganze wirkt eher wie ein sauber gebautes Produkt als wie „Excel in hübsch“.

Positiv aufgefallen ist mir außerdem, wie schnell die Einzahlungen funktionieren. Das Geld war bei meinen bisherigen Einzahlungen flott auf dem Konto und konnte praktisch sofort investiert werden.

Eine Auszahlung habe ich hingegen noch nicht getestet. Das nehme ich mir für eine der nächsten Folgen vor – schließlich will man ja nicht nur wissen, wie Geld reinkommt, sondern auch wie es wieder rauskommt.

Die ersten Investments

Ursprünglich wollte ich es langsam angehen lassen. Aus diesem Plan wurde relativ schnell: viel weniger langsam.

Schon in den ersten Tagen habe ich auf mehrere Projekte verteilt – primär am Primärmarkt, aber ein guter Teil auch über den Sekundärmarkt.

Aktuell liegt laut Plattform mein Durchschnitt bei etwas über 15 % pro Jahr. Das ist natürlich eine sehr angenehme Zahl, sollte aber immer im Kontext stehen: Mehr Rendite kommt selten ohne mehr Risiko.

Sekundärmarkt: Mein Highlight zum Start

Der Sekundärmarkt ist bisher das interessanteste Feature für mich.

Ich konnte einen Kreditanteil mit Rabatt kaufen, und dieser Preisvorteil wurde direkt als „Secondary Market Profit“ angezeigt. Das ist eine schöne Transparenz, weil man sofort sieht, woher der zusätzliche Profit kommt.

Wichtig, damit keine falschen Mythen entstehen: Ich habe bisher nichts verkauft. Der Sekundärmarkt war für mich bisher ausschließlich ein Einkaufswerkzeug.

Cashback und Treueprogramm

Maclear bietet neben den regulären Zinsen noch ein paar Bonusmechaniken.

Bei mir kamen schon in den ersten Tagen die ersten Cashback-Gutschriften an. Zusätzlich gibt es ein Treueprogramm, das langfristige Anleger mit zusätzlichen Zinsaufschlägen belohnen kann.

Das ist nichts, worauf man alleine bauen sollte – aber als Bonus fühlt es sich natürlich nicht schlecht an.

Die ersten Tage: Was mir positiv aufgefallen ist

Nach knapp einer Woche ist mein Eindruck: Maclear funktioniert bisher stabil und sorgt dafür, dass man als Anleger wirklich „drin“ ist.

  • Die ersten Zahlungstermine wurden schon relativ zügig angekündigt.
  • Ich konnte mein Geld schnell investieren – wenig Leerlauf.
  • Die Kombination aus Primär- und Sekundärmarkt sorgt für Auswahl.

Natürlich ist es viel zu früh, um irgendetwas über Ausfallquote, Krisenstabilität oder langfristige Performance zu sagen. Nach ein paar Tagen kann man maximal über den Einstieg reden – und der war bei mir eben ziemlich aktiv.

Fazit

Der Start bei Maclear ist gelungen.

Während Monefit eher das Gefühl eines verzinsten Kontos vermittelt, fühlt sich Maclear wie klassisches Crowdlending an: Projekte auswählen, Entscheidungen treffen, ein bisschen Risiko zähmen (oder es zumindest versuchen).

Ob sich das langfristig auszahlt, wird sich zeigen. Für den Moment macht Maclear einen guten Eindruck, und ich habe Spaß daran, die Plattform weiter zu testen.

In den nächsten Beiträgen schauen wir uns an, wie die ersten Zahlungen laufen, wie sich der Sekundärmarkt im Alltag schlägt und ob die anfängliche Euphorie durch Realität ersetzt wird – oder durch harte Rendite.

Disclaimer

Die Inhalte dienen ausschließlich der Information und Finanzbildung. Sie stellen keine Anlageberatung, keine Finanzberatung und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Investieren ist mit Risiken verbunden, bis hin zum Totalverlust.

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