
An einer Sammelklage gegen Amazon wegen Einführung nicht überspringbarer Werbung in Prime Video haben sich 329.903 Personen beteiligt. Verbraucherschützer werfen Amazon eine unzulässige nachträgliche Verschlechterung der Vertragsbedingungen vor, weil für werbefreies Streaming seit Februar 2024 ein Aufpreis von 2,99 Euro verlangt wurde. Ein erstinstanzliches Urteil wird am 17. Juli 2026 erwartet; sollte Amazon zur Rückzahlung der Gebühren verpflichtet werden, droht mindestens eine Zahlung von 28,6 Millionen Euro. Die Verbraucherzentrale rechnet mit einer Niederlage in erster Instanz, will aber gegebenenfalls bis zum Bundesgerichtshof gehen.
Quelle: Parqet-News
Feed-Zeitpunkt: 2026-06-16T06:00:02.000Z
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