
Die Berliner S-Bahn hat nach Rechtsstreitigkeiten den Zuschlag für 350 neue Halbzüge an ein Konsortium von Stadler und Siemens Mobility vergeben. Die Züge sollen ab 2032 die Baureihen 480 und 481 ersetzen; der Verkehrsvertrag läuft 15 Jahre, die Instandhaltung ist auf 30 Jahre ausgelegt. Die Ausschreibung hatte ein Gesamtvolumen von rund 15 Milliarden Euro und war durch Rechtsverfahren mit dem unterlegenen Bieter Alstom verzögert worden. Die neuen Fahrzeuge bieten mehr Barrierefreiheit, zusätzlichen Fahrradplatz, USB-C-Steckdosen und energieeffizientere Technik; ein neues Instandhaltungswerk in Fredersdorf ist bis 2032 geplant. Wegen umfangreicher Grundinstandsetzungen der alten Züge sind absehbare Einschränkungen und ein geringes Angebotsminus auf Linien wie S1 und S5 zu erwarten.
Quelle: Parqet-News
Feed-Zeitpunkt: 2026-07-16T11:13:39.000Z
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