
In Heidenheim betreibt thyssenkrupp eine Forschungsanlage, die täglich bis zu 450 Tonnen Klinker produziert und mithilfe von reinem Sauerstoff nahezu reinen CO2‑Strom erzeugt, der sich leichter abscheiden lässt. Vier europäische Zementhersteller investierten mehr als 120 Millionen Euro, um das Verfahren unter realitätsnahen Bedingungen zu erproben und für einen möglichen industriellen Einsatz zu prüfen. Ob das abgeschiedene CO2 dauerhaft gespeichert oder genutzt werden kann, hängt von rechtlichen Vorgaben sowie dem Aufbau von Transport- und Speicherinfrastruktur ab, deren Errichtung nach Regierungsschätzungen sieben bis zehn Jahre dauern kann.
Quelle: Parqet-News
Feed-Zeitpunkt: 2026-07-26T11:30:39.000Z
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