
Siemens Energy warnt, dass ein weiteres Stocken des Offshore-Ausbaus in Europa ab 2028 zu Kapazitätskürzungen in den Windturbinenwerken führen könnte; ein Mangel an Folgeaufträgen bedrohe vor allem Projekte mit rund 16 GW in Deutschland und etwa 40 GW fehlen der EU bis 2030. Siemens Gamesa rechnet zwar nicht mit Werksschließungen, sieht aber Personal- und Ressourcenverkleinerungen als wahrscheinlich an. Parallel steigen die Bestellungen für Gasturbinen wegen des Irankriegs und des starken Ausbaus von KI-Rechenzentren, was Preise und Logistikkosten treibt. Konzernkreise erwarten bis 2030 weiter wachsende Kapazitätsauslastung und sehen kurzfristig keine Möglichkeit, deutlich mehr Produktion bereitzustellen.
Quelle: Parqet-News
Feed-Zeitpunkt: 2026-06-11T17:28:00.000Z
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